Bei den Baden-Württembegischen Meisterschaften im Kickboxen der WKA (World Kickboxing Association) in Kornwestheim erreichte der für den TV Grenzach startende Rheinfelder Ivan Babic mit einem Sieg in der Klasse +91kg als einer der ersten Kämpfer in der Regio die Qualifikation für die Kickbox WM in Malaga.
Für Ivan Babic, der nach drei Jahren Wettkampfpause wieder in das Wettkampfgeschehen eingreift ist das ein Riesen Erfolg. Trotz lädierter Schulter die er sich noch vor ein paar Wochen beim Snowboardfahren zugezogen hatte, konnte der Kroate sich bis ins Halbfinale vorkämpfen.
Dort traf er dann auf den fünffachen Weltmeister Dirk Hilgert aus Obermorschel.Dem gefürchteten Beintechniker konnte Babic aber immer wieder mit gezielten Boxtechniken so zusetzen, das dieser seine Beine gar nicht zum Einsatz bringen konnte. So dominierte Babic den Kampf und zog mit 3:0 Richterstimmen ins Finale ein.
Dort hatte sich Babic mit dem Ranglisten 3ten Giovanni Hubertus auseinanderzusetzen. Hubertus setzte den Rheinfelder enorm unter Druck und Ivan Babic hatte alle Hände voll zu tun in der ersten Minuten den Kampf in der Hand zu behalten. Mit gezielten Fusstreffern zum Körper konnte Babic Hubertus stoppen und langsam selbst Druck machen. Nach der ersten Runde führte Babic knapp und konnte dann in der zweiten Runde noch zulegen. Auch ein Endspurt seines Gegners durch den der Kroate mehrere Beintreffer einfing konnte den Sieg nicht mehr gefährden.
Durch seinen Sieg hat Ivan Babic sich schon vorzeitig für die WM Teilnahme in Malaga qualifiziert, die dort Anfang November stattfindet.
Sonja Renk erwischte abermals einen schlechten Tag. Trotz guter Kampfleistung verlor die Adelhausenerin ihren Kampf. Doch der Trend zeigt stetig nach oben. Da noch einige Turniere bis zum Saisonende laufen kann es immer noch für eine WM-Qualifikation Renk reichen.
Andreas Ohnhaus startete an diesem Wochenende nicht, da er bei einem Tae Bo Event in Heidelberg weilte. Auch er wird wie Renk beim nächsten Wettkampf Ende Juni in Simmern punkten müssen. Der Trainer des TVG sieht aber sehr optimistisch in die Zukunft. „Die Leistungskurve des TV Grenzach ist in den letzten drei Monaten enorm angestiegen, es konnte viel Technik und Kondition trainiert werden, die letzte Leistungsabstimmung wird nun vermehrt das Sparring (Kämpfen) hergeben müssen. Man wird sich national nicht sehr viele Sorgen machen müssen, dazu ist der technische Standard sehr hoch. Defizite gibt es noch in der Umsetzung beim Kämpfen, aber auch die werden bald behoben sein“ so der 43-jährige Trainer des TV Grenzach.
0 Kommentare:
Kommentar veröffentlichen